{"id":18547,"date":"2024-04-20T17:46:31","date_gmt":"2024-04-20T17:46:31","guid":{"rendered":"https:\/\/elisabethkastanakis.com\/?p=18547"},"modified":"2024-04-22T01:28:30","modified_gmt":"2024-04-22T01:28:30","slug":"die-kosmische-dimension-der-sexualitaet-in-der-kaschmir-massage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/elisabethkastanakis.com\/?p=18547&lang=de","title":{"rendered":"Die Kosmische Dimension der Sexualit\u00e4t in der Kaschmir- Massage"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 fusion-flex-container nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling\" style=\"background-color: rgba(36,36,36,0);background-position: center center;background-repeat: no-repeat;border-width: 0px 0px 0px 0px;border-color:#3e3e3e;border-style:solid;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row fusion-flex-align-items-flex-start\" style=\"max-width:1248px;margin-left: calc(-4% \/ 2 );margin-right: calc(-4% \/ 2 );\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-flex-column\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-flex-justify-content-flex-start fusion-content-layout-column\" style=\"background-position:left top;background-repeat:no-repeat;-webkit-background-size:cover;-moz-background-size:cover;-o-background-size:cover;background-size:cover;padding: 0px 0px 0px 0px;\"><div style=\"text-align:center;\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\" style=\"margin-bottom:40px;\"><img decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"669\" title=\"IMG_20240420_162723_149\" src=\"https:\/\/elisabethkastanakis.com\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/IMG_20240420_162723_149-e1713749250144.jpg\" class=\"img-responsive wp-image-18549\"\/><\/span><\/div><div class=\"fusion-text fusion-text-1\" style=\"transform:translate3d(0,0,0);\"><p>Um unsere begrenzte Sexualit\u00e4t in eine grenzenlos wonnevolle zu verwandeln, die unseren ganzen K\u00f6rper umfasst und uns in kosmische Dimensionen f\u00fchren kann, sollten wir uns unseren sexuellen Reaktionen anders als gewohnt ann\u00e4hern.<br \/>\nWas die Lust betrifft, wollen wir in Expansion zu etwas Unbegrenztem hin eine sph\u00e4rische Lust entdecken.<\/p>\n<p>Das geschieht durch alles, was nur indirekt mit Sexualit\u00e4t zu tun hat d.h. den Kontakt aller Sinne mit gleich welchem Objekt. Denn die tantrische Idee ist es, die Sexualit\u00e4t zu einer Totalit\u00e4t der sinnlichen Erfahrung zu erweitern.<\/p>\n<p>Wenn wir den R\u00fccken, die F\u00fc\u00dfe oder die H\u00e4nde massieren, kann das eine intensive sexuelle Reaktion hervorrufen. Den ganzen K\u00f6rper des anderen zu ber\u00fchren, l\u00e4sst uns schlie\u00dflich erfahren, dass ein Fu\u00df genauso empf\u00e4nglich sein kann, wie die Geschlechtsorgane.<\/p>\n<p>Das wird dann eine Erfahrung, die die meisten Menschen noch nicht kennen. Aber am Anfang enth\u00fcllt uns die Massage nur unsere Masken, unsere Erwartungen, unsere festgefahrenen Gewohnheiten, unsere Frustrationen und all unsere Projektionen.<\/p>\n<p>Wenn Paare die Kaschmir-Massage-Seminare besuchen, kommt manchmal ein Moment, wo sie nicht mehr Liebe machen k\u00f6nnen, weil sie bemerken, dass sie es bisher zu mechanisch gemacht haben. Dann zeigt sich eine k\u00f6rperliche Unf\u00e4higkeit, sich wie vorher zu ber\u00fchren und zu vereinigen. Es kann einige Zeit dauern und be\u00e4ngstigend sein, weil sich jeder sagt, dass er doch ins Seminar gekommen ist, um sich zu \u00f6ffnen und das Resultat darin besteht, dass er noch verschlossener als vorher ist. Das bringt also wirklich das System, das wir uns so sorgf\u00e4ltig aufgebaut haben, zum Explodieren.<\/p>\n<p>Es ist sehr gut zu realisieren, dass das Nichts &#8211; Wollen die Basis f\u00fcr die Kaschmir-Massage und die tantrische Erotik ist. Sonst bleibt man auf eine bestimmte Verhaltensweise festgelegt, die sich niemals \u00e4ndern wird.<br \/>\nNat\u00fcrlich l\u00e4sst einen das ausflippen, denn die m\u00e4nnliche und die weibliche Rolle werden v\u00f6llig in Frage gestellt. Aber das ist ganz normal, denn meistens ist Liebe machen eine zugestandene Aggression, auch wenn sie gegenseitig ist und guttut.<\/p>\n<p>Etwas anderes zu entdecken, ist zutiefst verwirrend, denn der K\u00f6rper verl\u00e4sst ein Gebiet, in dem er sich sicher gef\u00fchlt hat. Eine pl\u00f6tzliche Panik stellt sich ein, denn der K\u00f6rper wei\u00df, dass er dabei ist, loszulassen, aber dass er als Ersatz f\u00fcr den Sicherheit gebenden Komfort vielleicht nichts finden wird.<br \/>\nAllen Widerst\u00e4nden zum Trotz, sollten wir eine \u00e4u\u00dferst feine und komplexe Erforschung beginnen, denn sie ist der Motor, der uns immer weiter in kosmische Dimensionen hebt.<\/p>\n<p>Alles selbst auszuprobieren, seine eigenen Erfahrungen machen, und sich nicht auf Konzepte festlegen ist angesagt. Nur dann ver\u00e4ndert sich wirklich etwas in unserem Bewusstsein. Wenn wir nicht so vorgehen, erzeugen wir auf alle F\u00e4lle neue Blockaden.<\/p>\n<p>Es ist sehr schwierig, den ganzen K\u00f6rper zu massieren, ohne ihn in verschiedene Zonen aufzuteilen, denn Projektionen und mentale Bilder tauchen unweigerlich auf. Erst wenn die Massage wunderbar holistisch wird, ist es m\u00f6glich, im selben Zustand zu bleiben, egal, ob wir nun eine Schulter massieren oder die Genitalien.<br \/>\nDas ist au\u00dfergew\u00f6hnlich! Das ist die gro\u00dfe Idee des Kaschmirischen Tantrismus.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen das verstehen, wenn wir sehen, wie die Frauen in Kaschmir ihre Kinder massieren, denn die Kaschmir-Massage ist aus der Indischen Baby-Massage entstanden. Der ber\u00fchmte franz\u00f6sische Gyn\u00e4kologe hat ein Buch dar\u00fcber geschrieben.\u00a0 Das k\u00f6nnte einem westlichen Menschen skandal\u00f6s erscheinen. In Amerika w\u00fcrde eine Frau daf\u00fcr vielleicht sogar ins Gef\u00e4ngnis gesperrt, denn sie massieren ihre Babys wirklich \u00fcberall. Sie massieren sein Geschlecht, seinen Mund, seine Nasenl\u00f6cher und seine Ohren. Sie ziehen seine Gliedma\u00dfen in alle Richtungen. Darum hat ein so ber\u00fchrtes Kind die Empfindung, einen ganzen K\u00f6rper zu haben.<br \/>\nEs hat nicht den Eindruck, dass es reine und unreine Zonen gibt. Es hat nicht all diese Konditionierungen, die sich seit mehr als 2000 Jahren in unseren Genen festgesetzt haben.<br \/>\nEs ist v\u00f6llig normal, dass wir uns so viele Fragen stellen, denn einen K\u00f6rper auf diese Art zu ber\u00fchren, ist f\u00fcr uns anfangs sehr ungew\u00f6hnlich.<\/p>\n<p>Darum werden wir Jahre der Praxis ben\u00f6tigen und zahlreiche Gnadenmomente. Auf jeden Fall l\u00f6st eine solche Ber\u00fchrung, auch wenn es sich um eine innere Revolution handelt, ein wirkliches Verstehen der Ganzheit aus.<\/p>\n<p>Darum macht man auch die Massagen, um von der Idee abzulassen, dass K\u00f6rper-an-K\u00f6rper unausweichlich zu einem sexuellen Akt und einem Orgasmus f\u00fchren mu\u00df. Wir sollten uns von der Idee freimachen, dass es bei einem k\u00f6rperlichen Kontakt gezwungenerma\u00dfen auch ein Ziel gibt. Es bedarf einer langen Lehrzeit, um im Moment zu sein, ohne automatisch davon profitieren zu wollen.<\/p>\n<p>Wenn man die Genitalorgane so massieren w\u00fcrde, wie einen Fu\u00df oder ein Ohr, w\u00fcrde man sofort verstehen, was die Bedeutung eines MYSTISCHEN K\u00f6rpers ist. Aber wenn man sich auf den Orgasmus fixiert, klappt es absolut nicht, denn man assoziiert Spannung und Vergn\u00fcgen. Dieser Re\ufb02ex ist so stark, dass sich der K\u00f6rper anspannt, sobald die kleinste sexuelle Regung aufkommt.<\/p>\n<p>Wenn man aber versteht, dass die allgemeine Lust auch die sexuelle Lust umfasst, bemerkt man, dass kein Unterschied besteht, dass alles eins ist. Es gelingt uns dann, uns von den herk\u00f6mmlichen Ideen \u00fcber die Sexualit\u00e4t zu befreien, um in etwas einzutauchen, das nicht mehr aufh\u00f6rt und grenzenlos ist. Das ist die Sexualit\u00e4t im Tantrismus: sich zu sagen, dass Liebe machen wunderbar ist, also warum nicht Tag und Nacht in diesem Zustand sein?<\/p>\n<p>Es dreht sich nicht darum, sexuell leistungsf\u00e4hig zu sein, sondern jederzeit in einem liebenden Zustand zu sein. Zu verstehen, dass man in diesem Zustand sein kann, selbst wenn man allein lebt. Es ist eines der au\u00dfergew\u00f6hnlichsten Dinge, die man erleben kann, denn dann ist man wirklich von niemandem abh\u00e4ngig. Jeden Morgen, beim Erwachen, ist die \u00d6ffnung vollkommen. So, als habe man die ganze Nacht Liebe gemacht.<\/p>\n<p>Anfangs beginnt man sich dar\u00fcber bewusst zu werden, was im Moment, wo das Feuer der Lust aufflammt, im Moment wo im Allgemeinen alles zum Stillstand kommt, im K\u00f6rper passiert.<br \/>\nDie Technik, so es denn eine Technik ist, besteht darin, in eine tiefer und tiefer werdende Entspannung zu gehen, anstatt in eine immer mehr und mehr intensivere Spannung, die in einem Orgasmus m\u00fcndet. Wir sollten lernen, die Muskulatur, die Atmung, die Konzepte, die vorgefassten Meinungen, die Gef\u00fchle loszulassen. Erst dann beginnt man den Tantrismus zu verstehen.<\/p>\n<p>Es ist selten, dass sich w\u00e4hrend unseres Lebens die M\u00f6glichkeit bietet, einen Bereich in aller Freiheit erforschen zu k\u00f6nnen, der so umfangreich ist, wie der K\u00f6rper. Darum sind die Massagen eine unerh\u00f6rte Chance, diese Freiheit zu nutzen, statt in dem zu verbleiben, was wir kennen oder sich ein kleines Vergn\u00fcgen mehr zu machen, wie es unsere Gewohnheit ist. Nutzen wir also diese Freiheit, um dieses unermessliche Gebiet zu erforschen, das da ist, au\u00dfergew\u00f6hnlich und f\u00fcr uns erreichbar. So ist die Arbeit mit dem K\u00f6rper wirklich enorm spannend.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich sind es nicht mehr als einige Schauer zus\u00e4tzlich, die unser Leben grundlegend \u00e4ndern werden. Das ist es, was so komplex und verwirrend im Tantrismus ist, und 90 % der westlichen Menschen verstehen es nicht. Sie gehen an der tiefen Idee des Tantrismus vorbei, um nur einen oberfl\u00e4chlichen Aspekt in Betracht zu ziehen. Sie glauben, dass der tantrische Weg einfach und angenehm sei. Aber das ist ein entscheidender Irrtum, denn der K\u00f6rper ist eine Welt, so weit, so tief, so fein, dass er eine vollst\u00e4ndige Aufgabe der Konzepte verlangt.<\/p>\n<p>Es ist der schwierigste Weg, den es gibt. Und nicht jeder ist ein Kandidat f\u00fcr diese totale Explosion.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><style type=\"text\/css\">.fusion-body .fusion-builder-column-0{width:100% !important;margin-top : 0px;margin-bottom : 20px;}.fusion-builder-column-0 > .fusion-column-wrapper {padding-top : 0px !important;padding-right : 0px !important;margin-right : 1.92%;padding-bottom : 0px !important;padding-left : 0px !important;margin-left : 1.92%;}@media only screen and (max-width:1024px) {.fusion-body .fusion-builder-column-0{width:100% !important;order : 0;}.fusion-builder-column-0 > .fusion-column-wrapper {margin-right : 1.92%;margin-left : 1.92%;}}@media only screen and (max-width:640px) {.fusion-body .fusion-builder-column-0{width:100% !important;order : 0;}.fusion-builder-column-0 > .fusion-column-wrapper {margin-right : 1.92%;margin-left : 1.92%;}}<\/style><\/div><style type=\"text\/css\">.fusion-body .fusion-flex-container.fusion-builder-row-1{ padding-top : 0px;margin-top : 0px;padding-right : 0px;padding-bottom : 0px;margin-bottom : 0px;padding-left : 0px;}<\/style><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":6,"featured_media":18548,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-18547","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/elisabethkastanakis.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18547","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/elisabethkastanakis.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/elisabethkastanakis.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/elisabethkastanakis.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/elisabethkastanakis.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18547"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/elisabethkastanakis.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18547\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18561,"href":"https:\/\/elisabethkastanakis.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18547\/revisions\/18561"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/elisabethkastanakis.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/18548"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/elisabethkastanakis.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18547"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/elisabethkastanakis.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18547"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/elisabethkastanakis.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18547"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}