Die Kundalini Shakti ist eine mächtige Energiewelle, die – wenn wir die richtigen Voraussetzungen geschaffen haben – SPIRALFÖRMIG durch alle Chakren und durch unser ganzes Sein aufsteigt.

Sie schießt nicht geradlinig durch den Zentralkanal, wie viele glauben, sondern in wellenförmigen, spiraligen Bewegungen. Genau deshalb ist die Schlange eines ihrer wichtigsten Symbole.

Damit diese Kraft harmonisch aufsteigen kann, braucht es ein weit geöffnetes Herz – etwas, das oft unterschätzt wird –, innere Kohärenz und Harmonie sowie ein feines, empfindsames Körperbewusstsein

Die Kundalini wirkt dabei auf allen drei Ebenen unseres Seins:

im Körper,
im Herzen bzw. der Gefühlswelt,
und im Bewusstsein bzw. Geist.

Erst wenn diese drei Center mehr miteinander in Einklang kommen, kann die Energie frei, lebendig und transformierend fließen.
Also ja – die Kundalini kann man als eine mächtige Schwingung oder Frequenz verstehen.

Und genau hier kommt SPANDA ins Spiel.
Alle, die schon bei mir im Seminar waren oder mein Buch gelesen haben, wissen, was damit gemeint ist: die ursprüngliche kosmische Schwingung, der pulsierende Herzschlag des Universums.

Im Kaschmirischen Tantrismus versuchen wir nicht, etwas zu erzwingen. Wir stimmen uns ein.
Durch Tandava und andere Praktiken beginnen Körper, Herz, Seele und Bewusstsein wieder mit dem Kosmos mitzuschwingen.

Wir stimmen gewissermaßen unsere kostbare Stradivari – unsere Körperseele – immer feiner und klarer, damit die mächtigen kosmischen Energien nicht nur um uns sind, sondern uns wirklich durchfluten können.
Wenn die Kundalini aufsteigt, bekommst du weder epileptische Anfälle noch hast du Schaum vor dem Mund.
Wer sich endlos schüttelt, tobt und brüllt, hat eher einen hysterischen Anfall als einen Kundalini Aufstieg